Können wir wirklich wie (Digitale) Nomaden leben?

Ist Reisen der Weg zum Glück?

Digitale NomadenDigitale Nomaden – das wird wahrscheinlich das Wort des Jahres. Es klingt alles so spannend, toll, abenteuerlich und frei. Jahre lang die Welt zu bereisen, ohne die Verpflichtung zu haben, wieder nach Hause zu kommen, um Geld zu verdienen. Ich bin keine digitale Nomadin, aber ich lese zur Zeit sehr viel über dieses Thema. Und jetzt wo ich schon seit etwa einem halben Jahr reise, frage ich mich manchmal, ob wir denn wirklich dafür geschaffen sind, unser Leben lang von einem Ort zum nächsten zu ziehen?

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Meine Woche im Anahata Yoga Ashram in Neuseeland

Hari Om Tat Sat – Anahata Yoga in Golden Bay

Anahata_SonnenaufgangNeuseeland scheint auf den ersten Blick nicht die ultimative Yoga-Destination zu sein. Jedoch laden die Abgeschiedenheit viele Orte und die unberührte Natur geradezu dazu ein, Orte der Stille und Besinnung zu schaffen. Daher findet man in Neuseeland viele Yogastudios, spirituelle Gemeinschaften, alternative Lebensformen, buddhistische Zentren und tatsächlich einen Yoga Ashram, der sich auf einem Hügel im Abel Tasman Nationalpark in Golden Bay auf der Südinsel Neuseelands versteckt. Eingebettet in grüne Hügel und Berge mit Blick auf die Bucht und umgeben von Wäldern und Schafen, kann dieser Ort, Anahata Yoga, wirklich verzaubern. Fast jeden Morgen konnten wir in der Sonne auf der großen Terrasse sitzen und unser Frühstück mit Blick auf das Meer in der Ferne genießen. Die Stille der Berglandschaft, das bunte Vogelgezwitscher und zwischendurch der Gong, der zur nächsten Runde Yoga Nidra oder Meditation ruft… die Geräuschkulisse an sich war schon inspirierend und wirkte total beruhigend.

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Yoga auf Reisen – Retreat oder Yogastudio?

Die internationale Yoga App von YogaTrail

yogatrail1Wenn man von Yogaurlaub spricht, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder man bucht das Rundum Retreat Paket mit professionellen Lehrern, gesundem Essen, netter Atmosphäre, zwei täglichen Yogastunden, Massagen, Ausflügen etc. oder man integriert Yoga in einen „normalen“ Urlaub, entdeckt die lokale Yogaszene und besucht die Yogastudios, die manchmal sogar abseits vom Tourismus sind. Ein Retreat hat definitiv den Vorteil, dass man sich um nichts kümmern muss und sich voll und ganz auf die Erholung von Geist und Seele konzentrieren kann. Dennoch ist der Besuch der örtlichen Yogastudios die von mir eher bevorzugte Art, Yoga in meinen Urlaub zu integrieren. Einerseits ergänze ich damit meine eigene Praxis und übe nicht die ganze Zeit alleine, andererseits ist es einfach auch kostengünstiger. Yogastudios in anderen Ländern sind für mich auf vergangenen Reisen oft eine fast schon familiäre Anlaufstelle gewesen, weil ich dort immer sehr schnell Gleichgesinnte und interessante Menschen getroffen habe. Fremde Lehrer, neue Mit-Yogis, andere Ansätze und internationales Yoga kennenzulernen, ist eine fantastische Inspiration, um seine eigene persönliche Praxis weiterzuentwickeln und mehr über Yoga und die verschiedenen Wege des Yogas zu lernen.

Eine Yoga App für alle Yogis und Yoginis auf Reisen

IMG_2113YogaTrail ist eines der größten, weltweiten Yoganetzwerke das ich kenne und hat jetzt mein persönliches Must-Have für jeden Travel-Yogi auf den Markt gebracht: Eine kostenlose Yoga App die es ermöglicht, überall auf der Welt Yoga zu finden. Zu Hause hat man ja oft Zeit für ausgiebige Recherchen nach Yoga-Anbietern in der Gegend, aber auf Reisen ist es oft nicht so leicht, sich einen schnellen Einblick in die lokale Yoga-Szene zu verschaffen. Die App mit ihrem Umkreis Yoga-Finder verschafft einen schnellen und umfassenden Überblick über Yogastudios, Yogalehrer, aktuelle Events und Teacher Trainings vor Ort. Oft gibt es auch noch Bewertungen und Erfahrungsberichte von anderen Yogaschülern, die jederzeit ergänzt werden können.

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Yoga & Dinner in der Loft Yoga Lounge in Auckland

Urbanes Yogaerlebnis in Neuseeland

IMG_2638Auch wenn Neuseeland nicht unbedingt die typische „Yoga Reisedestination“ ist, werde ich es mir nicht nehmen lassen, die Yogaszene hier nach und nach zu entdecken. Schon vor vier Wochen bin ich in Auckland an der Tür der Loft Yoga Lounge vorbeigelaufen und das tolle Plakat für „Yoga & Dinner“ ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Nachdem ich vier Wochen lang den ruhigen Norden Neuseelands in wunderschönen, abgelegenen Orten genossen habe, war der erste Tag in Auckland ein kleiner Schock. Schon als wir uns im Auto der Stadt genähert haben, wurde ich unruhiger und die vielen Autos und Menschen haben irgendwie Stress in mir ausgelöst. Die Ausgeglichenheit und Gelassenheit der letzten Tage hat sich relativ schnell verflüchtigt und obwohl ich in den letzten Wochen auch relativ oft Yoga und Meditation praktizieren konnte, war das Bedürfnis nach einer angeleiteten Stunde, Yogaatmosphäre und Gleichgesinnten plötzlich sehr groß. Da ich ja glücklicherweise schon genau wusste, wo ich hingehen kann, habe ich mich direkt am nächsten Abend auf den Weg gemacht, in der Hoffnung hier wieder körperliche und geistige Balance und Erdung zu finden.

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